Informationen

Vorsorgevollmacht

Die Vorsorgevollmacht ist das ideale Instrument, um die eigene Zukunft auch für den Fall selbst zu gestalten, dass man selber nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen.
Eine solche kann nicht nur infolge Alters oder Gebrechlichkeit eintreten, sondern auch durch Krankheit oder plötzliche Notsituationen.
Deshalb ist auch niemand zu jung, über eine Vorsorgevollmacht nachzudenken. Das Durchschnittsalter der Vollmachtgeberinnen und Vollmachtgeber im Zeitpunkt der Registrierung bei der Nundesnotarkammer liegt mit über 65 Jahren viel zu hoch - gemessen an der Bedeutung der Vorsorgevollmacht auch für jüngere Menschen.

(Quelle: Bundesnotarkammer)


Betreuungsvollmacht

Anders als mit einer Vorsorgevollmacht wird durch eine Betreuungsverfügung die Einschaltung des Gerichts zwar nicht vermieden. Durch eine Betreuungsverfügung kann aber Einfluss auf die durch ein Gericht anzuordnende Betreuung genommen werden. So können die Person und/ oder auch Wünsche hinsichtlich der Lebensgestaltung bei Betreuung festgelegt werden.
Das Gericht bzw. der Betreuer sind im Grundsatz an diese Wünsche gebunden. Eine andere Person darf nur dann durch das Gericht bestellt werden, wenn sich die in der Betreuungsverfügung genannte Person als ungeeignet erweist. Den Umfang der Befugnisse des Betreuers bestimmt das Gericht.
Auch unterligt der Betreuer gesetzlichen Beschränkungen und der gerichtlichen Überwachung. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zum Vorsorgebevollmächtigten.
In Vorsorgevollmachten werden Betreuungsverfügungen häufig als "Notlösung" für den Fall aufgenommen, dass die in erster Linie gewünchte Vertretung durch die Vertrauensperson scheitert.

(Quelle: Bundesnotarkammer)


Patientenverfügung

Grundsätzlich zu unterscheiden von der Vorsorgevollmacht ist die Patientenverfügung, die auch Patiententestament genannt wird.
Mit einer Patientenverfügung können Wünsche zur medizinischen Behandlung für den Fall geäußert werden, in dem ein Zustand der Entscheidungsunfähigkeit, etwa aufgrund von Bewusstlosigkeit, vorliegt. Da die Erklärungen nur schwer so genau zu formulieren sind, dass sie dem Arzt in der konkreten Situation die Entscheidung genau vorgeben, ist es wichtig, dass die Patientenverfügung durch eine Vorsorgevollmacht ergänzt wird. Denn der Bevollmätigte ist dann in der Lage, den in der Patientenverfügung niedergelegten Willen gegenüber den Ärzten durchzusetzen.

(Quelle: Bundesnotarkammer)


Christliche Patientenverfügung

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Christlichen Patientenvorsorge. Herausgegeben wird sie seit 1999 gemeinsam von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und der Arbeitsgemeischaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).

Beim Ausfüllen der Patientenvorsorge ist immer das Gespräch mit den eigenen Angehörigen und Vertrauten sowie gegebenenfalls mit Fachleuten ratsam.

(Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland)

Zum Download klicken Sie bitte auf das Bild. [ca. 5,5MB]


Patientenverfügung der Ärztekammer Niedersachsen

Das Dokumentenpaket besteht aus der Patientenverfügung (in Kombination mit einer Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung), Karten zur Verfügung sowie Erläuterungen.

(Quelle: Ärztekammer Niedersachsen)


Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Hier finden Sie Informationen und Formulare des BMJV zur Vorsorgevollmacht sowie zur Betreuungs- und Patientenverfügung.

(Quelle: BMJV)

Broschüre zum Betreuungsrecht: zum Download klicken Sie bitte auf das Bild. [ca. 1,2 MB]


Patientenverfügung: zum Download klicken Sie bitte auf das Bild. [ca. 5,1 MB]


Formular Vorsorgevollmacht: zum Download klicken Sie bitte auf das Bild. [ca. 134 KB]